Einkochen

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1. Einkochen

Einkochen - Einmachen von Tomaten

Einmachen von Tomaten

Die reifen Tomaten werden nach dem Sammeln gründlich gewaschen. Schadstellen müssen vor dem Einkochen gewissenhaft mit einem scharfen Küchenmesser entfernt werden. Die geputzten und geschnittenen Tomaten müssen unter Zugabe von etwas Meersalz [OHNE FLUOR UND JOD! – beides ist giftig!] 3 bis 4 Stunden unter gleichmässigem Rühren einkochen.
Sind nach dem Einkochen der Tomaten noch Schalenreste im Sud, kann man alles durch ein Sieb giessen und anschliessend den Rest wieder zum Kochen stellen.
In der Zwischenzeit werden diverse über das Jahr gesammelte Gläser mit Deckeln ausgekocht und zum Trocknen gestellt.
Die eingekochten Tomaten werden nun heiss in die Gläser gefüllt und sofort mit ihren Deckeln verschlossen. Vor dem Aufschrauben des Deckels wird noch ein passendes Stück Zellophan über die Öffnung gelegt. Beim Abkühlen ziehen sich Klick-Deckel in der Mitte ein. Es entsteht ein Unterdruck. Kühl und dunkel gelagert, halten sich die eingekochten Tomaten mehrere Jahre. Immer wieder die Deckel kontrollieren ob sie noch dicht sind. Eingekochte Tomaten eignen sich hervorragend für Saucen aller Art, für Chili-Gerichte oder einfach als Tomatensaft.
Bei uns steht immer ein Glas mit eingekochten Tomaten im Kühlschrank. Egal ob indisch, italienisch, deutsch oder ungarisch, viele Gerichte aus der Ganzen Welt beinhalten passierte oder eingekochte Tomaten. – Und ich koche leidenschaftlich gerne!
Alleine aus unserem Gemüsegarten erhalten wir jährlich (!) 50 bis 60 große Gläser mit passierten Tomaten. Der Rest wird natürlich mit frischen Zwiebeln aus dem Garten zu einem sehr leckeren Tomatensalat verarbeitet. Ich freu mich schon darauf, wenn die ersten Tomaten wieder reif sind. Vor ein paar Jahren hatten wir eine (essbare!) Tomate mit fast einem Kilo gewicht! Kein Witz! Das Ding war fast so groß wie ein Hokkaidokürbis! Diese Tomate alleine hätte schon beinahe einen eigenen Topf zum Kochen gebraucht…
Und wenns immer noch zu viel ist, bekommen die Nachbarn mit einer schlechteren als unsere Ernte den Rest.
Wegschmeißen? – Gibts bei uns nicht!

Einen tomatigen Gruß,
Ranchero

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